25. Januar bis 23. Februar 2025

Monika Brachmann • Zwischen Selbstzweifel und Selbstbewusstsein

Und Arbeiten aus dem Bestand der Galerie (Werke der Berliner Secession und Gegenwart)

Ende 2024 ist das Buch „Die Malerin Monika Brachmann – Zwischen Selbstzweifel und Selbstbewusstsein“ erschienen. Diese umfassende Retrospektive wurde anlässlich ihres 80. Geburtstags und ihres vielfältigen künstlerischen Werks veröffentlicht.

Bereits im vergangenen Jahr fand eine große Einzelausstellung ihres Werks in der Galerie Mutter Fourage statt. Nun wurden am 25. Januar erneut 20 ausgewählte Werke von Monika Brachmann präsentiert, um das Buch zu ihrem Lebenswerk gebührend vorzustellen. Diese sind bis zum 23. Februar zu sehen.

Einblick in das Leben und Schaffen der Künstlerin
Monika Brachmann begann ihre künstlerische Laufbahn in der Kunstszene des West-Berlins der Nachkriegszeit. Aus der anfangs schüchternen Studentin entwickelte sich eine selbstbewusste Künstlerin, die ihren individuellen Stil in verschiedenen Schaffensphasen konsequent verfolgte. Trotz zahlreicher Herausforderungen bewahrte sie sich ihre Unabhängigkeit von modischen Kunsttrends und erkundete ihre einzigartigen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten auf produktive Weise. Sie war stets getrieben von inneren Inspirationen und einem unerschütterlichen Glauben an ihre Kunst. Das Credo „Kunst kommt von Kunst“ begleitete Monika Brachmann ihr Leben lang und spiegelt ihre intensive Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte wider. Von Kritikern wurden ihre Werke als „sanfte Sensation“ gepriesen – geprägt von klassischen Bildmotiven, die im Laufe der Jahre eine bemerkenswerte Entwicklung durchliefen. Von ihrer „Berliner Phase“, in der Menschenbilder und Stillleben im Fokus standen, in gedämpften Farben und in zahlreichen Variationen, über die 90er Jahre, in denen sie fasziniert ist von den an die Toskana erinnernden Landschaftsformationen der Uckermark mit klarem rhythmischen Bildaufbau und explodierenden Farben, bis in die Gegenwart, wo Menschenbilder wieder in den Fokus rücken. Jede Phase ihrer Karriere offenbart eine neue Facette ihres künstlerischen Schaffens.

Zudem zeigen wir Arbeiten der Berliner Secession und Gegenwart aus dem Bestand der Galerie.

Zu sehen sind Werke von:
Philipp Franck
Johannes Hänsch
Franz Heckensorf
Otto Heinrich
Emil Pottner
Tanja Nittka
Svitlana Karunska
Thomas Klingenstein
Carl-Heinz Kliemann

Öffnungszeiten
Donnerstag und Freitag | 14 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag | 12 bis 17 Uhr

Bildergalerie

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